Sonntag, 18. September 2016

Erkan Bodin von Jan Viebahn



Band 2 der Yrangir-Trilogie:

Erkar Bodin, Leutnant der Stadtwache in der Hauptstadt des Kaiserreichs und zuständig für Mordfälle, ermittelt in einem Doppelmord: Zwei Priester eines heiligen Ordens wurden grausam gefoltert und dann hingerichtet. Bodin folgt den Spuren kreuz und quer durch die große Stadt. Doch schon bald gerät er in Verstrickungen, die ihn erahnen lassen, dass es um etwas viel Größeres als nur um zwei Morde gehen könnte. Die Hitarii, die Feinde des Kaiserreichs im Süden, scheinen ihre Finger überall zu haben. Ist Erkar in der Lage, die Fäden des Schicksals zu entwirren, seine Angebetete zu retten und die Verschwörung aufzudecken?

Lange Rede, kurzer Sinn, seit Mai 2016 gehen 25% der Verkaufserlöse aller meiner Bücher an Ärzte ohne Grenzen.
Erhältlich bei Amazon.


Leseprobe:
Die beiden betraten Grimloks Arbeitszimmer, und alle Freundlichkeit wich sofort aus dem
Gesicht des Herzogs. Er setzte sich, bot aber seinem Besucher keinen Platz an, sondern betrachtete
ihn mit Missfallen.
Der Mann mit der langen Narbe stand nun vor seinem Schreibtisch. Ein kleines Feuer brannte
im Kamin hinter dem wuchtigen Eichenholzschreibtisch und durch das eisige Schweigen im Raum
schien es bedrohlich zu knistern.
»Ich habe doch gesagt, keine Treffen in meinem Amtssitz, Szargun!«, entfuhr es dem Herzog
schließlich mit schneidender Stimme.
Szargun nahm Pergament und Feder von der Tischplatte, tunkte die Feder in ein Tintenfass und
schrieb auf: »Wichtig! Brauchen Entscheidung! Paladin will nicht brennen!«
Grimlok starrte ihn finster an.
Szargun kritzelte weiter. »Glaube scheint ihn zu schützen, dunkle Flammen können ihm nichts
anhaben. Vorhaben mit Paladin nicht möglich.«
»Verdammt!«, Herzog Grimlok schlug mit der Faust auf den Tisch, »das kostet uns mindestens
zwei Monate. Hat der Priester einen Alternativplan?«
Szarguns Antwort war schnell zu Papier gebracht: »Meister schlägt vor, kaiserliche Garde zu
nutzen.«
»Gut, nur wie kommen wir an sie heran? Die kaiserliche Garde ist eine verschworene
Gemeinschaft, die nichts dem Zufall überlässt.«
Die Feder kratzte schnell über das Pergament und Grimlok las: »Möglichkeit durch erfahrene
Spionin. Können sie einschleusen.«
»Dann schleust sie ein! Hat der Priester noch genug Kraft?«
»Für ein Ritual reicht es noch.«
»Dann beeilt euch!«
Szargun nickte und wandte sich zum Gehen, dann hielt er inne und drehte sich noch einmal um,
kam zurück und schrieb: »Was ist mit dem Paladin?«
Herzog Grimlok hatte sich schon wieder seinen Unterlagen zugewandt und schrieb nun
seinerseits etwas auf ein Papier. Wie beiläufig bemerkte er: »Hackt ihm den Kopf ab und verscharrt
ihn im Wald, dagegen wird er wohl kaum resistent sein!«
Szargun nickte zustimmend und grinste.
Grimlok schaute noch einmal kurz auf. »Und, Szargun, besorgt mir einen vertrauenswürdigen
Sekretär, ich bin meines überdrüssig, er wird immer neugieriger und fängt an, Fragen zu stellen!«
Szargun nickte erneut. Dann verließ er mit langen Schritten den Raum.
Grimlok nahm die von Szargun beschriebenen Pergamente, stand auf, ging zum Kamin hinüber
und warf sie ins Feuer. Nachdenklich betrachtete er, wie sie in Flammen aufgingen und den
Nachweis dieses Gespräch vernichteten. Das Vorhaben stellte sich einmal mehr als schwieriger
heraus denn gedacht. Er brauchte Geduld. Nicht seine größte Tugend, doch sie waren schon weit
gekommen. Jetzt hieß es abwarten. Am Ende würde er es ihnen allen zeigen



Jan Viebahn, der Autor hinter Yrangir, ist Fantasy- und Science-Fiction-Fan. Er steht auf Heavy Metal genau so wie auf Blues. Sein erstes Buch gab er 2012 heraus. Es trägt den Titel "Schwarzes Licht" und ist das erste seiner Yrangir-Bände. 2014 folgte "Erkar Bodin", Yrangir Band 2. Seit 2013 versucht er sich auch an satirischen Texten. Siehe "Das Handbuch der Dämonenkunde", das 2015 erschien und www.yrangir.de.


Homepage: www.yrangir.de
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Sonntag, 4. September 2016

Schwarzes Licht von Jan Viebahn





Band 1 der Yrangir-Trilogie:

Eben noch als normaler Mensch im Hier und Jetzt, findet Johann sich plötzlich in einer ihm völlig fremden Welt wieder und er hat sich verändert: In der Welt Yrangir ist er ein Dämon.
Schon bald stellt sich seine neue Situation als noch komplizierter heraus. Das Kaiserreich ist in Gefahr. Kjulan Schwarzklinge, der Herrscher des dunklen Reiches hat einen diabolischen Plan ausgeheckt um es endgültig zu unterwerfen - und das mit Johanns Hilfe!
Johann gerät zwischen die Fronten. Nun muss er den Häschern Kjulans entkommen. Doch die Menschen treten ihm mit Misstrauen gegenüber. Nur Farkar, ein Paladin des Lichtordens, steht ihm zur Seite. Aber auch dieser verfolgt seine eigenen Pläne.
Johann muss es schaffen einen Ausweg zu finden, jedoch stellen sich ihm viele Gefahren entgegen. Nicht zuletzt er selbst, denn er muss erkennen, er ist sein größter Feind!
Kann sich Johann dem Zwang der dunklen Mächte widersetzen?

Lange Rede, kurzer Sinn, seit Mai 2016 gehen 25% der Verkaufserlöse aller meiner Bücher an Ärzte ohne Grenzen.
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Leseprobe:
Kniend kauerten vier Männer in dem runden, dunklen Raum, der vom Schein unzähliger züngelnder
Kerzen erhellt wurde. Sie hatten sich im Kreis um eine mehrere Meter große Chaossonne gruppiert,
die mit Blut in der Mitte des Raumes auf den Boden gemalt war. Viele kleinere Runen standen an
den Rändern des inneren Kreises der Sonne geschrieben. Das Licht flackerte und es schien, als
brächte es nicht Licht, sondern noch mehr Düsternis in den steinernen Raum.
Die Männer sahen hart und furchtlos aus. Ihre Gesichter und Hände waren ebenfalls mit dunklen
Runen bedeckt, die sich von der weißen Haut abhoben. Sie trugen lange, schwarze Roben und ihre
Umrisse verschwammen in dieser schummrigen Finsternis. Dann begann einer von ihnen einen
Singsang aus kehligen Lauten. Die anderen fielen ein und der finstere Chor erfüllte den Raum.
Immer und immer wieder setzten sie ihren Gesang neu an, immer lauter und mit ihrer gesamten
Energie.
Plötzlich flammte das Blutzeichen auf, der Boden im Kreis senkte sich und eine tiefe, feurige
Schlucht tat sich auf, aus der die Hitze emporschoss.
Die Männer verstärkten ihren Gesang und berührten in einer geheimnisvollen Reihenfolge die
Runen außerhalb des Kreises. Sofort bildete sich eine Glocke aus violetter, wabernder Materie über
dem Schlund und dämpfte das Licht der Flammen, die daraus emporschossen.
Ein markerschütternder Ton erklang aus den Tiefen des Schachtes. Ohrenbetäubend laut und so
grausam war der Laut, dass die Männer am ganzen Körper zuckten und die Gesichter schmerzerfüllt
zusammenzogen. Doch sie brachen ihren Singsang nicht ab, sondern verstärkten die Lautstärke
noch einmal, als ihr Anführer die Hand hob. Das unheimliche Gebrüll aus dem Schacht wurde noch
lauter und die Flammen schienen sich zu verdichten.
Kurz darauf schoss ein über und über flammendes Wesen im Schacht empor. Es wurde aufgehalten
von der violetten Haube, die als Halbkugel über dem Loch entstanden war. Der Raum erbebte. Zwei
gelbrote Hitzepunkte bewegten sich aufgeregt darin und schienen die Männer gierig anzustarren.
Ein glühendes Augenpaar. Und darunter züngelte eine lodernde Feuerzunge gefräßig und wie von
Durst getrieben gegen die Barriere.
Der Anführer erhob sich und machte ein Zeichen in die Luft, worauf sich der Schacht unter dem
Monster schloss. Die Flammen fraßen an der durchsichtigen Halbkugel. Das Wesen tobte unter dem
Schirm, sodass sich feine Risse im Steinboden bildeten.
Schweißperlen standen auf der Stirn des Anführers, als er ein langes Brandeisen mit einer
glühenden Sonne am Ende zur Hand nahm und tief durchatmete.
Schneller, als man es dem alten Mann zugetraut hätte, stach er mit dem langen Eisen durch die
Barriere in die Mitte der Flammen, bis er einen Widerstand spürte. Die Antwort war ein Ruf wie aus
Wut und Hass. Die Gesichter der anderen Männer wurden aschfahl.
Dann nahm der Anführer einen Topf mit Pulver in die Hände und rief laute Beschwörungsformeln,
er warf den Inhalt auf die Materie.
Plötzlich gab es einen so grellen Lichtblitz, dass alle die Köpfe wegdrehten und mit den Gesichtern
am Boden liegen blieben. Ein Entsetzen durchzuckte sie.
Geblendet krabbelten alle außer dem Anführer an den Rand des Raumes, jeder so weit wie möglich
weg von dem Beschwörungskreis. Der Anführer aber stand an seinem Platz, mit hoch erhobenen
Armen hielt er einen runenverzierten Totenschädel schräg über sich in Richtung des Ritualkreises.
»Aaaah!«, brüllte er mit angsterfülltem Gesicht und sein ganzer Körper zitterte vor Anstrengung.
Dann drehte er sich zu den anderen, die voller Angst immer noch am Boden kauerten. »Bei Beron,
dem Gott der Schatten, wie konnte das geschehen!?«, schrie er.
Die anderen starrten ihn an.




Jan Viebahn, der Autor hinter Yrangir, ist Fantasy- und Science-Fiction-Fan. Er steht auf Heavy Metal genau so wie auf Blues. Sein erstes Buch gab er 2012 heraus. Es trägt den Titel "Schwarzes Licht" und ist das erste seiner Yrangir-Bände. 2014 folgte "Erkar Bodin", Yrangir Band 2. Seit 2013 versucht er sich auch an satirischen Texten. Siehe "Das Handbuch der Dämonenkunde", das 2015 erschien und www.yrangir.de


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Sonntag, 28. August 2016

LUISA DAS STERNENKIND (DIE MAGISCHE MACHT DER BÄREN 2) von Christel Dörner



Klappentext:

Hannas Zufriedenheit, den gestrandeten Menschen aus der Vergangenheit einen Weg in ihre Zeiten geöffnet zu haben, hielt nicht lange an.
Neue Herausforderungen warten schon auf sie.
Anna, ihre Freundin, beginnt ihr eigenes großes Abenteuer und kann Hanna nur einmal aus der Ferne helfen. Dieses eine Mal hatte es aber in
sich, wer weiß, was ohne diese Hilfe mit Hanna geschehen wäre.
Es ist gut, dass sie sich jetzt auch wieder auf ihre Bären verlassen kann.
Nun gilt es herauszufinden, was geheimnisvolle Hinweise zu bedeuten haben.
Frau Siebel wird ungewollt zur Helferin, sie verrät einige Sachen, die Hanna sehr behilflich sind auf der Suche nach dem Sternenkind. Dieses scheint der Schlüssel für das noch offene Geheimnis zu sein.
Kann Hanna das Sternenkind finden oder findet das Sternenkind Hanna?
Was haben die Auserwählten damit zu tun?
Wie es weitergeht und warum das alles auch für den Außerirdischen wichtig so ist, erfahrt ihr hier.
Langsam schließt sich der Kreis, aber noch nicht endgültig.
Erhältlich bei Amazon.

Leseprobe:

Aus Kapitel 19 – Der dienstbare Geist



Mit einem „Dann bis später“ verabschiedete sie sich von ihrer Mutter und machte sich auf den Weg. „Dass du beide Bären mitgenommen hast, zeigt mir, wie gut du dich vorbereitest.“ Hanna blieb stehen. Sie schaute sich um, aber niemand war zu sehen. Wo bist du?, wollte Hanna sagen, aber sie dachte es nur. „Ich war es, die dir die Post zukommen ließ, dadurch bin ich jetzt dein persönlicher dienstbarer Geist. Es ist etwas Besonderes und eine hohe Ehre für uns beide. Dadurch kann ich mit dir in Kontakt treten. Du brauchst nur an mich zu denken, schon bin ich für dich da. Erinnerst du dich, ich war es, der dich in die richtige Zeit der Vergangenheit lotste.“„Warum habe ich mich mit dem zweiten Teddy gut vorbereitet?“, schickte ihm Hanna in Gedanken zu.
„Da war ich wohl etwas zu vorwitzig, das darf ich dir nicht sagen, es könnte den Lauf der Dinge verändern, eigentlich wollte ich mich nur vorstellen und dachte, es wäre ein guter Gesprächsanfang.“ Dann danke ich dir für das Gespräch, bis später. Hanna war wieder einmal mit einem Gefühlschaos allein. Einen persönlichen Geist, der mit ihr in Verbindung treten konnte, was gab es noch? Sie schaute sich um, die Welt sah noch ganz normal aus. Einige Kinder kamen aus dem Kino, andere lutschten Eis und keiner konnte sich vorstellen, dass es auf dieser Welt noch etwas ganz anderes gab. Mitten unter uns und doch so fremd. Sie schüttelte den Kopf, was für irre Gedanken. Sie hatte eine Aufgabe zu erfüllen, das war jetzt das Einzige, was zählte. Frau Fichte würde schon warten und dem Sternenkind ging es bestimmt auch nicht gut im schwarzen Loch.
Noch bevor Hanna klingeln konnte, wurde die Tür geöffnet. Frau Fichte sah etwas mitgenommen aus, nervös strich sie sich durchs Haar. „So habe ich lange keinem Menschen entgegengefiebert. Ich bin aufgewühlt, das Sternenkind Luisa ist gefangen. Wir müssen sie befreien, wenn ich nur wüsste, wie.“ Die Worte sprudelten nur so über ihre Lippen. Sie öffnete eine Tür ganz am Anfang der Gänge und schob Hanna fast in das Zimmer. Wieder schaute sich Hanna erstaunt um. Dieses Zimmer hatte Glaswände, man konnte dadurch die ganze Innenstadt sehen. Es war, als würde sich eine Kamera durch die Straßen bewegen. „Ich verdunkle mal etwas.“ Frau Fichte drückte auf einen Knopf und für Hanna sah es so aus, als würde es draußen dunkel. „Tolle Erfindung!“ Hanna war sichtlich beeindruckt. „Ja, ganz nützlich.“ Frau Fichte sah Hanna fragend an. „Hier, das ist alles.“ Mit diesen Worten holte Hanna die Schachtel aus ihrer Hosentasche. Vorsichtig griff Frau Fichte danach und wollte sie öffnen. „Nein, lassen Sie das lieber, Sie wissen doch, was dann geschieht.“ Fragend schaute Frau Fichte Hanna an. „Es war doch erst gestern, als Sie mich davor bewahrten, diesen Fehler zu begehen.“ „Ich wusste, dass du in Gefahr warst, aber nicht, worin diese Gefahr bestand.“ Doch keine totale Überwachung, gut. Hanna schilderte ausführlich, was passiert war. Diesmal schien Frau Fichte die Beeindruckte zu sein. „Die Auserwählten suchen schon die ganze Nacht nach Möglichkeiten, einen Ausweg für Luisa zu finden.“ „Luisa selbst kennt den Ausweg.“ Frau Fichte starrte Hanna an. Auf diese Idee war wohl noch keiner gekommen. „Ich hole die anderen, das ist ja genial!“


Kurzvita
Mein Name ist Christel Dörner, ich wurde am 23.7.1949 in Wuppertal geboren und lebe noch heute dort.
Gelernt habe ich einen kaufmännischen Beruf im Pharmazeutischen Großhandel.
Ich habe drei eigene Kinder und zwei Pflegekinder großgezogen. Die Pflegekinder kamen mit zwei bzw. vier Jahren zu uns und blieben bis zur Volljährigkeit. Dazu bekamen wir ab und an Besucherkinder, um die sich die Eltern zeitweise nicht kümmern konnten.
Ein Junge, er war 11 Jahre alt und seine Mama sehr krank, brachte einen kleinen alten Teddy mit. Er war am Anfang sehr traurig und ich habe versucht, ihn mit Geschichten um den Teddy aufzumuntern. So wurde der Grundstein für das Buch gelegt.
Allerdings habe ich früher schon kleinere Geschichten geschrieben, die zum Teil noch bei mir in der Schublade liegen. Ich empfinde das Schreiben sehr entspannend. Wenn ich einen Stift in die Hand nehme macht der sich selbstständig und ich bin am Ende selber überrascht was dabei herauskommt.